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Japanisch inspiriertes Matcha Gâteau au Chocolat

Intensiver Matcha, cremige weisse Schokolade und eine wunderbar saftige Konsistenz: Dieser Matcha-Kuchen mit weisser Schokolade ist eine japanisch inspirierte Variante des klassischen französischen Gâteau au Chocolat.

Anders als ein gewöhnlicher Rühr- oder Biskuitkuchen enthält dieser Kuchen nur wenig Mehl. Zusammen mit aufgeschlagenem Eiweiss entsteht dadurch eine besondere Konsistenz – irgendwo zwischen Kuchen, Brownie und Soufflé.

Die Kombination aus Matcha und weisser Schokolade funktioniert dabei besonders gut: Die cremige Süsse der Schokolade gleicht die leicht herben Matcha-Noten aus, ohne den typischen Geschmack des grünen Tees zu überdecken.

Serviert mit etwas Matcha, frischen Erdbeeren oder Himbeeren wird daraus ein elegantes Dessert für alle Matcha-Liebhaber.


🍵 Matcha-Kuchen auf einen Blick

Form: 15 cm rund
Portionen: ca. 6–8 Stück
Vorbereitung: ca. 20 Minuten
Backzeit: ca. 40–42 Minuten
Kühlzeit: mindestens 3–4 Stunden
Schwierigkeit: Mittel


Zutaten

Für den Matcha-Kuchen

  • 90 g weisse Schokolade
  • 50 g ungesalzene Butter
  • 20 g 100 % reines Matcha-Pulver
  • 90 ml Vollrahm, ca. 35 % Fett
  • 3 grosse Eier
  • 90 g Zucker
  • 25 g Cake Flour oder feines, proteinarmes Mehl
  • 1 kleine Prise Salz

Zum Servieren

  • ½–1 TL Matcha zum Bestäuben
  • frische Erdbeeren oder Himbeeren
  • etwas Schlagrahm nach Geschmack

MusMir Tipp 🍵

Fürs Backen ist vor allem wichtig, dass du 100 % reines Matcha-Pulver verwendest – also keine fertige Matcha-Latte-Mischung mit Zucker oder Milchpulver.

Ein Matcha mit kräftiger grüner Farbe und ausgewogenem Geschmack sorgt gleichzeitig für ein schönes Ergebnis und ein deutliches Matcha-Aroma.


Zubereitung

1. Backofen und Form vorbereiten

Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Eine runde Kuchenform mit 15 cm Durchmesser am Boden und an den Seiten mit Backpapier auslegen.


2. Weisse Schokolade und Butter schmelzen

Die weisse Schokolade in kleine Stücke schneiden und zusammen mit der Butter in eine hitzebeständige Schüssel geben.

Über einem Wasserbad langsam schmelzen und vorsichtig verrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist.

Alternativ kannst du Schokolade und Butter in kurzen Intervallen in der Mikrowelle erwärmen. Dazwischen immer wieder umrühren.

Den Vollrahm separat leicht erwärmen.

Wichtig: Der Rahm soll warm, aber nicht kochend sein.


3. Matcha einarbeiten

Den Matcha durch ein feines Sieb direkt zur geschmolzenen Schokoladen-Butter-Mischung geben.

Sorgfältig verrühren, bis keine Matcha-Klümpchen mehr sichtbar sind.

Danach den warmen Rahm langsam dazugeben und alles zu einer glatten, glänzenden Masse verrühren.

Warum sollte Matcha gesiebt werden?

Matcha ist sehr fein gemahlen und bildet deshalb schnell kleine Klümpchen.

Durch das Sieben verteilt er sich gleichmässiger im Teig. Das verbessert sowohl die Farbe als auch den Geschmack des fertigen Kuchens.


4. Eier trennen

Die Eier vorsichtig trennen.

Die drei Eigelb zusammen mit 45 g Zucker aufschlagen, bis die Mischung heller und leicht cremig wird.

Anschliessend die Matcha-Schokoladen-Mischung langsam unterrühren.

Das Mehl durchsieben, zusammen mit einer kleinen Prise Salz dazugeben und nur so lange verrühren, bis alles miteinander verbunden ist.

Nicht unnötig lange rühren.


5. Eischnee zubereiten

Die Eiweisse in eine saubere und fettfreie Schüssel geben.

Zunächst aufschlagen, bis sie schaumig werden.

Nun die restlichen 45 g Zucker nach und nach dazugeben und weiterschlagen, bis ein glänzender Eischnee mit mittleren bis festen Spitzen entsteht.

Wenn du den Schneebesen anhebst, sollte die Spitze stehen bleiben und sich leicht nach unten biegen.

Der Eischnee sorgt später für die leichte, fast souffléartige Struktur des Kuchens.


6. Eischnee unterheben

Zunächst etwa ein Drittel des Eischnees unter die Matcha-Masse rühren. Dadurch wird der relativ schwere Schokoladenteig etwas leichter.

Anschliessend den restlichen Eischnee in zwei Portionen vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben.

Nicht kräftig rühren.

Je mehr Luft im Eischnee erhalten bleibt, desto schöner wird die Konsistenz des Kuchens.


7. Matcha-Kuchen backen

Den Teig in die vorbereitete Kuchenform füllen und die Oberfläche vorsichtig glattstreichen.

Die Form ein- bis zweimal leicht auf die Arbeitsfläche klopfen, um besonders grosse Luftblasen zu entfernen.

Nun backen:

180 °C Ober-/Unterhitze für 20 Minuten

Danach die Temperatur auf ungefähr:

165 °C reduzieren und weitere 20–22 Minuten backen.

Da jeder Backofen etwas anders arbeitet, solltest du besonders gegen Ende auf den Kuchen achten.

Die Mitte darf noch leicht weich wirken. Der Kuchen soll nicht vollständig trocken gebacken werden.

Ein klassischer Stäbchentest eignet sich für diese Art von Kuchen deshalb nicht besonders gut.

Die leicht feuchte Mitte ist gewollt und sorgt nach dem Abkühlen für die cremige, fast brownieartige Konsistenz.


Jetzt kommt der wichtigste Teil: Abkühlen

Auch wenn der Duft verlockend ist: Den Kuchen nicht sofort anschneiden.

Zunächst vollständig abkühlen lassen.

Danach abgedeckt für mindestens 3–4 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Noch besser kannst du ihn bereits am Vorabend vorbereiten und über Nacht kühlen.

Die Konsistenz verändert sich abhängig davon, wie du den Kuchen servierst:

Direkt aus dem Kühlschrank

Dicht, cremig und fast trüffelartig.

Bei Raumtemperatur

Weicher und etwas kuchenartiger.

Leicht angewärmt

Besonders weich und schmelzend, während Matcha und weisse Schokolade aromatischer wirken.


🍓 So servierst du den Matcha-Kuchen

Bei diesem Kuchen braucht es gar nicht viel Dekoration.

Bestäube die Oberfläche unmittelbar vor dem Servieren mit einer dünnen Schicht Matcha.

Dazu passen besonders gut:

  • frische Erdbeeren
  • Himbeeren
  • etwas Schlagrahm
  • Vanilleglace
  • eine Tasse Grüntee
  • oder natürlich frisch zubereiteter Matcha

Besonders Erdbeeren und Himbeeren passen geschmacklich hervorragend zur Süsse der weissen Schokolade und bringen gleichzeitig einen schönen farblichen Kontrast zum kräftigen Grün des Matcha.


🍵 Optional: Matcha-Ganache mit weisser Schokolade

Du möchtest den Kuchen noch etwas besonderer machen?

Dann kannst du ihn mit einer dünnen Schicht Matcha-White-Chocolate-Ganache verfeinern.

Zutaten

  • 60 g weisse Schokolade
  • 25 g Vollrahm
  • 2–3 g Matcha

Zubereitung

Die weisse Schokolade fein hacken und in eine kleine Schüssel geben.

Den Rahm erwärmen, aber nicht kochen.

Über die Schokolade giessen und ungefähr eine Minute stehen lassen.

Danach langsam verrühren, bis eine glatte Ganache entstanden ist.

Den Matcha durchsieben und sorgfältig einrühren.

Die Ganache etwas abkühlen lassen und anschliessend als dünne Schicht über den vollständig gekühlten Kuchen verteilen.

So entstehen drei besonders schöne Geschmackskomponenten:

🍵 herber Matcha → 🍫 cremige weisse Schokolade → 🍓 fruchtige Beeren


Wie viel Matcha braucht man für einen Matcha-Kuchen?

Für diesen Kuchen verwenden wir 20 g Matcha auf eine 15-cm-Kuchenform.

Das ergibt einen deutlich wahrnehmbaren Matcha-Geschmack und eine kräftige Farbe.

Wie intensiv das Ergebnis am Ende wird, hängt allerdings auch vom verwendeten Matcha ab.

Matcha kann je nach Sorte unterschiedlich herb, mild oder umamireich schmecken.

Wenn du besonders empfindlich auf kräftige Matcha-Aromen reagierst, kannst du die Menge etwas reduzieren.


Warum passen Matcha und weisse Schokolade zusammen?

Matcha besitzt charakteristische pflanzliche, leicht herbe und umamireiche Geschmacksnoten.

Weisse Schokolade bringt dagegen Süsse, Fett und Cremigkeit mit.

Genau dieser Kontrast macht die Kombination interessant.

Die weisse Schokolade mildert einen Teil der Bitterkeit des Matcha, während der Matcha der ausgeprägten Süsse der Schokolade ein kräftiges Gegenaroma gibt.

Deshalb wird diese Kombination auch bei japanisch inspirierten Matcha-Desserts gerne verwendet.


Welcher Matcha eignet sich zum Backen?

Für einen Matcha-Kuchen solltest du vor allem auf drei Dinge achten:

  • 100 % Matcha ohne Zucker oder Milchpulver
  • eine möglichst frische, kräftig grüne Farbe
  • einen Geschmack, der dir persönlich gefällt

Du musst fürs Backen nicht zwingend deinen teuersten Matcha verwenden.

Da Schokolade, Zucker und Hitze die besonders feinen Geschmacksnuancen teilweise überdecken, eignet sich auch ein guter Matcha für Latte und Desserts.

Bei MusMir findest du verschiedene Matcha-Sorten für unterschiedliche Zubereitungsarten.

👉 Entdecke die MusMir Matcha-Auswahl: Matcha bei MusMir entdecken


Wie bewahre ich den Matcha-Kuchen auf?

Den vollständig ausgekühlten Kuchen am besten gut abgedeckt oder in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren.

Wir empfehlen, ihn innerhalb von etwa drei Tagen zu geniessen.

Für eine weichere Konsistenz kannst du ein Stück vor dem Servieren etwa 15–20 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen.

Mit Matcha solltest du den Kuchen möglichst erst kurz vor dem Servieren bestäuben. So bleibt die Farbe schöner.


Häufige Fragen zum Matcha-Kuchen

Kann ich dunkle Schokolade statt weisser Schokolade verwenden?

Für dieses Rezept empfehlen wir weisse Schokolade.

Dunkle Schokolade bringt einen deutlich kräftigeren Kakao-Geschmack mit und würde daraus geschmacklich einen anderen Kuchen machen.

Ausserdem können sich durch den unterschiedlichen Fett- und Kakaogehalt Konsistenz und Backverhalten verändern.

Wenn du dunkle Schokolade verwenden möchtest, solltest du deshalb besser ein Rezept nutzen, das speziell dafür entwickelt wurde.


Kann ich Ceremonial Matcha verwenden?

Ja, grundsätzlich kannst du auch Ceremonial Matcha zum Backen verwenden.

Es ist jedoch nicht zwingend notwendig.

Beim Backen werden die sehr feinen Nuancen eines hochwertigen Matcha teilweise von Zucker, Schokolade und anderen Zutaten überlagert.

Wichtiger ist, dass du 100 % reinen und angenehm schmeckenden Matcha verwendest.


Warum fällt der Kuchen nach dem Backen etwas zusammen?

Ein leichtes Zusammenfallen ist bei dieser Art von Matcha Gâteau au Chocolat normal.

Ein Teil seiner Struktur entsteht durch das aufgeschlagene Eiweiss. Während des Backens dehnt sich die eingeschlossene Luft aus und der Kuchen geht auf.

Beim Abkühlen zieht er sich wieder etwas zusammen.

Das trägt zu seiner dichten und cremigen Konsistenz bei.


Warum soll ich keinen Stäbchentest machen?

Die Mitte dieses Kuchens soll bewusst weich und feucht bleiben.

Ein Holzstäbchen würde deshalb möglicherweise noch etwas feuchten Teig oder Schokolade aufnehmen, obwohl der Kuchen bereits fertig gebacken ist.

Achte stattdessen auf die Oberfläche und darauf, dass der Kuchen gesetzt ist, während die Mitte noch leicht weich bleibt.


Kann ich den Matcha-Kuchen am Vortag vorbereiten?

Ja – sogar sehr gut.

Nach einigen Stunden im Kühlschrank wird die Konsistenz deutlich fester und cremiger.

Du kannst den Kuchen deshalb problemlos am Vortag backen und über Nacht kühlen.

Matcha und Dekoration am besten erst kurz vor dem Servieren daraufgeben.


Matcha-Kuchen mit weisser Schokolade: unser Fazit

Dieser Matcha-Kuchen mit weisser Schokolade ist eine besondere Alternative zum klassischen Schokoladenkuchen und lässt sich sehr gut am Vortag vorbereiten.

Durch wenig Mehl, aufgeschlagenes Eiweiss, Matcha und weisse Schokolade entsteht eine saftige, cremige Textur mit intensivem Matcha-Geschmack.

Pur schmeckt er bereits hervorragend. Mit frischen Erdbeeren, Himbeeren oder einer dünnen Matcha-Ganache wird daraus ein elegantes Dessert für besondere Gelegenheiten – oder einfach für den nächsten gemütlichen Matcha-Moment zu Hause.

Viel Freude beim Backen und Geniessen! 🍵


Quellen & Rezept-Inspiration

Dieses Rezept ist eine von MusMir angepasste Version eines japanisch inspirierten Matcha Gâteau au Chocolat. Mengen und Zubereitung orientieren sich insbesondere an veröffentlichten Rezepttechniken von Okonomi Kitchen und Just One Cookbook. Für zusätzliche Informationen zur gekühlten und zimmerwarmen Textur wurde das Rezept von Nakamura Tokichi Honten herangezogen.

Okonomi Kitchen – Matcha Gâteau au Chocolat
Originalrezept bei Okonomi Kitchen ansehen

Just One Cookbook – Matcha Gateau au Chocolat
Rezept bei Just One Cookbook ansehen

Nakamura Tokichi Honten – Matcha Gateau Chocolat
Rezept von Nakamura Tokichi Honten ansehen

Du möchtest Matcha ausprobieren oder eine neue Sorte testen, bist aber unsicher, welcher Matcha am besten zu dir passt? Bei MusMir findest du aktuell drei verschiedene Matcha-Sorten: Ceremonial Matcha, Tokyo Matcha und Kyoto Matcha.

Alle drei haben ihren eigenen Charakter. Die Unterschiede liegen vor allem bei Packungsgrösse, Preis und Geschmack. Dieser Vergleich hilft dir dabei, schneller die passende Sorte für deinen Alltag zu finden

Drei Matcha-Sorten im direkten Vergleich

ProduktInhaltPreisPreis pro 100 gGeschmack und Verwendung
Ceremonial Matcha30 gCHF 6.50CHF 21.67Sanftes Umami und cremige Textur. Gut für die klassische Zubereitung oder Matcha Latte.
Tokyo Matcha500 gCHF 50.00CHF 10.00Intensiv grüne Farbe mit frischem und ausgewogenem Geschmack.
Kyoto Matcha500 gCHF 90.00CHF 18.00Intensiv grüne Farbe mit ausgewogenen Geschmacksnoten.

Welcher Matcha passt zu mir?

Welcher Matcha zu dir passt, hängt vor allem davon ab, wie oft du Matcha trinkst, welche Packungsgrösse du möchtest und welchen Geschmack du bevorzugst.

Ceremonial Matcha – ideal zum Kennenlernen

Wenn du Matcha erst einmal ausprobieren möchtest oder lieber kleinere Packungen kaufst, ist der Ceremonial Matcha eine gute Wahl.

Die 30-g-Packung ist praktisch, wenn du Matcha nicht jeden Tag trinkst oder verschiedene Sorten testen möchtest. Der Geschmack ist angenehm sanft mit einer Umami-Note und einer cremigen Textur.

Du kannst ihn klassisch mit Wasser zubereiten oder für einen cremigen Matcha Latte verwenden.

Zum Ceremonial Matcha

Tokyo Matcha – für alle, die regelmässig Matcha trinken

Der Tokyo Matcha kommt in einer grossen 500-g-Packung und eignet sich deshalb besonders gut, wenn Matcha bereits zu deinem Alltag gehört.

Er hat eine intensiv grüne Farbe und einen frischen, ausgewogenen Geschmack. Durch die grössere Packung ist auch der Preis pro 100 g deutlich niedriger als beim Ceremonial Matcha.

Wenn du Matcha regelmässig trinkst oder gerne Matcha Latte zubereitest, kann diese Sorte besonders interessant sein.

Zum Tokyo Matcha

Kyoto Matcha – für alle, die eine grössere Packung mit ausgewogenem Geschmack suchen

Auch der Kyoto Matcha ist in einer 500-g-Packung erhältlich.

Er zeichnet sich durch seine intensiv grüne Farbe und seinen ausgewogenen Geschmack aus. Die grosse Packung eignet sich gut für Matcha-Liebhaber, die regelmässig Matcha zubereiten und nicht ständig nachbestellen möchten.

Zum Kyoto Matcha

So findest du die passende Sorte

Wenn du dich also fragst „Welcher Matcha passt zu mir?“, helfen dir vor allem Geschmack, Packungsgrösse und die Art der Zubereitung bei der Entscheidung.

Welche Sorte sollte ich wählen?

Wenn du noch unsicher bist, kannst du dich an dieser einfachen Orientierung halten:

  • Du möchtest Matcha zuerst ausprobieren? Dann ist die kleinere 30-g-Packung des Ceremonial Matcha praktisch.
  • Du trinkst häufig Matcha und möchtest eine grosse Packung? Dann kann Tokyo Matcha gut zu dir passen.
  • Du suchst eine grosse Packung mit ausgewogenem Geschmack? Dann lohnt sich ein Blick auf Kyoto Matcha.

Am Ende ist Geschmack natürlich persönlich. Deshalb kann es sich auch lohnen, verschiedene Sorten auszuprobieren und selbst herauszufinden, welcher Matcha am besten zu deinem eigenen Ritual passt.

So bereitest du deinen Matcha richtig zu

Die Zubereitung ist bei allen drei Sorten unkompliziert.

Für eine klassische Tasse kannst du etwa 1–2 g Matcha verwenden. Gib ungefähr 70–80 ml Wasser mit einer Temperatur von etwa 70–80 °C dazu und verrühre den Matcha anschliessend mit einem Bambusbesen, bis eine feine Schaumschicht entsteht.

Zu heisses Wasser solltest du vermeiden, da es den Geschmack unnötig bitter machen kann.

Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du hier:

Matcha richtig zubereiten

Gut zu wissen: Matcha wird aus Tencha hergestellt, der zu feinem Pulver gemahlen wird. Mehr über die traditionelle Herstellung von Matcha erfährst du beim japanischen Landwirtschaftsministerium.

Fazit: Welcher Matcha passt zu mir?

Welcher Matcha passt zu mir? Darauf gibt es keine einzige richtige Antwort.

Wenn du eine kleinere Packung zum Probieren oder für gelegentlichen Genuss suchst, ist der Ceremonial Matcha ein guter Einstieg. Wenn du regelmässig Matcha trinkst und eine grössere Menge möchtest, sind Tokyo und Kyoto Matcha interessante Alternativen.

Am besten entscheidest du nach deinem persönlichen Geschmack, deiner gewünschten Packungsgrösse und danach, wie häufig du Matcha zubereitest.

Alle Sorten findest du in unserer Matcha-Kategorie.

Hinweis: Preise und Verfügbarkeit können sich ändern. Die aktuellen Angaben findest du immer direkt auf der jeweiligen Produktseite.

Matcha richtig zubereiten ist einfacher, als es zunächst wirkt. Mit der richtigen Menge Matcha, der passenden Wassertemperatur und wenigen Handgriffen gelingt die klassische Zubereitung auch zu Hause.

In dieser Anleitung zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du Matcha klassisch mit Wasser zubereitest und worauf du achten solltest, damit er gleichmässig, cremig und angenehm im Geschmack wird.

Matcha richtig zubereiten mit Bambusbesen

Was brauchst du für die Matcha-Zubereitung?

Für eine klassische Portion benötigst du:

  • 1–2 g Matcha
  • ca. 70–80 ml Wasser
  • eine Matcha-Schale oder eine kleine Schüssel
  • einen Matcha-Besen
  • idealerweise ein feines Sieb

Ein Bambusbesen, auch Chasen genannt, erleichtert das gleichmässige Aufschlagen. Wenn du keinen Matcha-Besen hast, kannst du für den Anfang auch einen kleinen Milchaufschäumer verwenden.

Welche Wassertemperatur ist für Matcha richtig?

Wenn du Matcha richtig zubereiten möchtest, sind die richtige Menge, eine passende Wassertemperatur und gleichmässiges Aufschlagen besonders wichtig.

Matcha sollte nicht mit kochendem Wasser zubereitet werden.

Eine Wassertemperatur von etwa 70–80 °C eignet sich gut für die klassische Zubereitung. Zu heisses Wasser kann den Geschmack unnötig herb wirken lassen.

Wenn du keinen Wasserkocher mit Temperatureinstellung besitzt, kannst du frisch aufgekochtes Wasser einfach kurz abkühlen lassen.

Matcha richtig zubereiten – Schritt für Schritt

1. Matcha sieben

Gib etwa 1–2 g Matcha durch ein feines Sieb in deine Matcha-Schale.

Das Sieben hilft dabei, kleine Klümpchen aufzulösen und sorgt später für eine gleichmässigere Konsistenz.

Auch die Japan Tea Central Public Interest Incorporated Association empfiehlt, Matcha vor der Zubereitung zu sieben, damit er sich leichter gleichmässig aufschlagen lässt.

2. Wasser hinzufügen

Erhitze das Wasser auf etwa 70–80 °C und gib zunächst ungefähr 70–80 ml in die Schale.

Für einen kräftigeren Matcha kannst du etwas weniger Wasser verwenden. Wenn du einen milderen Geschmack bevorzugst, kannst du die Wassermenge leicht erhöhen.

3. Matcha aufschlagen

Schlage den Matcha mit dem Matcha-Besen zügig auf.

Bewege den Besen dabei locker aus dem Handgelenk in schnellen Hin-und-her-Bewegungen. Du musst nicht kräftig auf den Boden der Schale drücken.

Nach kurzer Zeit sollte sich auf der Oberfläche eine feine Schaumschicht bilden.

4. Direkt geniessen

Matcha wird am besten direkt nach der Zubereitung getrunken.

Da Matcha ein fein gemahlenes Grünteepulver ist und nicht wie normaler Tee herausgefiltert wird, können sich mit der Zeit kleine Partikel am Boden absetzen. Ein kurzes Schwenken der Schale hilft, wenn du ihn nicht sofort trinkst.

Wie viel Matcha sollte man pro Tasse verwenden?

Für eine klassische Portion sind 1–2 g Matcha ein guter Ausgangspunkt.

Wenn du Matcha zum ersten Mal trinkst, kannst du mit etwa 1 g beginnen und die Menge später nach deinem persönlichen Geschmack erhöhen.

Wer einen intensiveren Geschmack bevorzugt oder den Matcha für einen Latte verwendet, kann bis zu etwa 2 g verwenden.

Welcher Matcha eignet sich für die klassische Zubereitung?

Für die Zubereitung mit Wasser spielt der persönliche Geschmack eine wichtige Rolle.

Ein Matcha mit einem ausgewogenen, weichen Geschmacksprofil eignet sich besonders gut, wenn du ihn pur trinken möchtest.

Bei MusMir findest du verschiedene Matcha-Varianten:

Ceremonial Matcha besitzt eine leuchtend grüne Farbe, einen sanften Umami-Geschmack und eine cremige Textur. Er eignet sich besonders gut für die klassische Zubereitung mit Wasser, kann aber auch für Matcha Latte verwendet werden.

Tokyo Matcha hat einen frischen, ausgewogenen und leicht herben Geschmack. Er kann sowohl klassisch als auch für Matcha Latte sowie für Getränke und Speisen verwendet werden.

Kyoto Matcha zeichnet sich durch einen ausgewogenen, leicht herben Geschmack aus und eignet sich ebenfalls für die klassische Zubereitung und für Matcha Latte.

Welche Variante am besten passt, hängt deshalb vor allem davon ab, welches Geschmacksprofil und welche Packungsgrösse du bevorzugst.

Matcha Latte als Alternative

Matcha muss nicht immer nur mit Wasser getrunken werden.

Für einen Matcha Latte bereitest du zunächst 1–2 g Matcha mit einer kleinen Menge warmem Wasser zu. Anschliessend gibst du warme oder kalte Milch beziehungsweise eine pflanzliche Alternative hinzu.

Im Sommer eignet sich auch ein Iced Matcha Latte mit kalter Milch und Eiswürfeln.

Häufige Fehler bei der Matcha-Zubereitung

Zu heisses Wasser

Kochendes Wasser ist für Matcha nicht ideal. Lass das Wasser etwas abkühlen und orientiere dich an etwa 70–80 °C.

Matcha nicht sieben

Matcha kann kleine Klümpchen bilden. Durch vorheriges Sieben wird das Aufschlagen deutlich einfacher.

Zu langsam rühren

Matcha wird nicht wie normaler Tee umgerührt. Schnelle Bewegungen mit dem Besen helfen dabei, Pulver und Wasser gleichmässig zu verbinden.

Zu viel Matcha verwenden

Mehr Matcha bedeutet nicht automatisch ein besseres Ergebnis. Starte lieber mit 1 g und passe die Menge deinem persönlichen Geschmack an.

Wie sollte Matcha aufbewahrt werden?

Matcha sollte:

  • gut verschlossen,
  • trocken,
  • kühl und
  • vor Licht geschützt

aufbewahrt werden.

Nach dem Öffnen solltest du die Verpackung immer sorgfältig verschliessen. So wird der Matcha vor Feuchtigkeit, Licht und Fremdgerüchen geschützt.

Matcha entdecken

Mit etwas Übung lässt sich Matcha richtig zubereiten – klassisch mit Wasser, als Matcha Latte oder als erfrischende Variante mit Eis.

Ob klassisch mit Wasser, als warmer Matcha Latte oder als erfrischender Iced Matcha Latte – mit wenigen Schritten kannst du Matcha ganz einfach in deinen Alltag integrieren.

Entdecke die Matcha-Auswahl von MusMir und finde die Variante, die zu deinem Geschmack und deiner bevorzugten Zubereitung passt.

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